Automatisierung - manuelle Einsortierung ist nicht mehr zeitgemäß

 

Der Gesetzgeber, die Komplexität des Prozesses und auch Ärzte, Kassen und nicht zuletzt die Patienten verlangen nach Transparenz, Nachvollziehbarkeit, tablettengenauer Abrechnung und Dokumentation der Prozessicherheit. Diese Erfordernisse decken sich auf natürliche Weise mit den Ansprüchen eines geschulten Apothekers. Das gesellschaftlich erforderliche Instrument ist ein gesamtheitliches Medikamentenmanagement, welches das Wohl der Patienten im Fokus hat. 

Die automatisierte, dokumentierte Einsortierung und Darreichungsform in übersichtlicher, ökologischer und verbraucherfreundlicher, personalisierten Wochenmedikation ist ein Gebot unserer Zeit.  

Die Kompetenz des Apothekers - auf Beratung und Sachverstand fußend - wird damit gestärkt und mit den Erfordernissen unserer komplexen Medikation verbunden. Darüber hinaus werden alle Informationen zu Medikation, Darreichungsform, Kreuzkontamination, Unverträglichkeit etc. vom Apotheker bewertet und kommuniziert. 

Personalisierte Wochenmedikation ist übersichtlich, verständlich und verbindet Therapietreue mit Alltagsgewohnheiten. Damit wird Kostenmanagement gesamtgesellschaftlich übersichtlich kommuniziert und manifestiert. Mit dem Arzneikalender kommt die ökologische Dimension hinzu.

Trends 2021

Das e-Rezept kommt. Damit wird das Medikamentenmanagement grundlegende Änderungen erfahren und die personalisierte Wochenmedikation bekommt noch mehr Wichtung bezüglich Kundenbindung. Das wird insbesondere die selbstbewußt zu Hause lebenden Senior*innen in den Fokus rücken. Tablettensortierung für den Eigenbedarf oder für Angehörige sollten der Vergangenheit angehören. Die ist eine Kernkompetenz der Apotheke-Vor-Ort.