ÖKOLOGISCHE VERPACKUNG AUCH FÜR MEDIZINPRODUKTE

Die go.ecoblister hat sich zum Ziel gesetzt, die Verpackung in der Medizinbranche zu revolutionieren.

Medizinverpackungen müssen hohen Ansprüchen genügen. Sie müssen geeignet, belastbar, sterilisierbar, zertifiziert und nachhaltig sein. 

Unsere ökologischen Kriterien:

  • niedrige CO2 Bilanz
  • aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Made in Europe
  • nach Gebrauch entweder ins Papierrecycling bzw. hauskompostierbar*

*das ist der höchste Anspruch und eine echte Neuheit



Die erste Produktlinie ist fertig und wurde gleich mit dem WorldStar Award 2022 ausgezeichnet.

 

Mit dem Arzneikalender haben wir eine nachhaltige, plastikfreie, sichere und zertifizierte Primärverpackung für Medikamente entwickelt, welche nach (mehrmaligem) Gebrauch entweder über das Papierrecycling oder den Hauskompost entsorgt werden kann. 

 

Diese dient in Form einer Tagesdosette bzw. verschiedener Wochenblister der Verpackung von personalisierter Wochenmedikation (Neuverblisterung) für Patienten mit Polymedikation. Informationen & Preise finden Sie in unserem Shop.

 


 

  • Wußten Sie, daß die Pharmaindustrie weltweit 55% mehr CO2 ausstößt als die gesamte Autoindustrie? [1]
  • Wußten Sie, daß Tablettenblister aus PVC/Aluminium Verbund bestehen, welcher nicht effizient getrennt werden kann und daher verbrannt werden? [2]
  • Wußten Sie, daß durch die Kombination von Bottle-Packs und personalisierter Wochenmedikation im Ecoblister Megatonnen CO2 eingespart werden könnten? [3]

Es ist hohe Zeit, dies zu ändern!


"Ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland braucht dauerhaft drei oder mehr Arzneimittel. Werden längerfristig mehrere Präparate benötigt, spricht man von Polymedikation. „Bei Polymedikation ist der individuelle Rat der Apothekerin oder des Apothekers besonders wichtig. Denn mit der Zahl der Medikamente steigt auch das Risiko unerwünschter Wirkungen“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände." Quelle ABDA 7.5.2021

Komfort und Therapietreue - das sind grundlegende, anerkannte Vorteile von personalisierter Wochenmedikation.

Insbesondere Patienten mit Polymedikation, die ihren Lebensstandard zu Hause genießen, sollten ein Recht auf die Zusammenstellung ihrer Medikation durch die Apotheke haben; u.a. auch, um Medikationsfehler zu vermeiden.

In der aktuellen Praxis wird jedoch der Patient - selbst bei einem umfassenden Medikationsmanagement - immer noch mit einem unübersichtlichen Mix von Medikamentenpackungen allein gelassen. Das ist nicht mehr zeitgemäß. 

Es existieren hinreichend Studien, welche die Vorteile der Wochenmedikation für das gesamte Gesundheitssystem belegen. Gleichzeit spielen Umweltaspekte wie Vermeidung von Verpackungsmüll, Reduzierung der weggeworfenen Arzneimittel bzw. ihres Eintrags ins Abwasser eine wichtige Rolle. 


Die ABDA hat sich zum Thema Polymedikation positioniert und sieht den Gesetzgeber in der Pflicht.  Es stellt sich die Frage, warum in Ländern wie der Schweiz, Schweden, Australien, Neuseeland die Abgabe der geprüften Rx Medikation für diese Patienten routinemäßig in personalisierten Wochenpacks erfolgt und diese Darreichungsform vergütet wird? Warum nicht in Deutschland?

Umweltrelevante Aspekte

  • 2019 wurden 760 Mio Rx-Arzneipackungen vom Großhandel an Apotheken geliefert [1]
  • Original-Tablettenblister bestehen immer noch aus PVC (!) und Aluminiumverbund [2]
  • Plastikblister werden nach Gebrauch über den Grünen Punkt dezentral entsorgt und verbrannt 
  • Medikamente im (geschätzten) Wert von Mrd. € werden jährlich weggeworfen [34]
  • unsachgemäße Entsorgung über das Abwassersystem belastet unser Ökosystem [5]

Die Verantwortung liegt bei jedem von uns!