Die go.ecoblister GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, die Verpackungen für Medikation im Allgemeinen und die patientenindividuelle Verblisterung im Besonderen nachhaltig zu verändern.

Wochenblister - eine Einführung

In Deutschland leben rund 3,5 Mio. Pflegebedürftige (Quelle: BMG, Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung, Stand: 05.07.2018), Tendenz steigend. Die Zahl der chronisch kranken Menschen wächst ebenfalls und immer mehr ältere Menschen müssen regelmäßig mehrere Medikamente zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen.

Die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung d.h. die Herstellung von sogenannten Wochenblistern erfolgt in der Apotheke. Prinzipiell wird zwischen Heimversorgung (25%) und Patienten in häuslicher Pflege (68%) unterschieden. 7% aller Pflegebedürftigen werden durch ambulanten Pflegedienste versorgt. Nicht wirklich erfaßt sind selbstbestimmt zu Hause lebende Senioren, wobei insgesamt 23 Mio. Menschen in Deutschland über 60 Jahre alt sind.

 

Es gibt Schlauchblister auf der Rolle und übersichtlichere Kartenblister.

Automaten für Schlauchblister gibt es bereits seit vielen Jahren. Nun erobern auch Roboter zur Befüllung von Kartenblistern den deutschen Markt.


Kartenformate - eine Auswahl

Allen Kartenblistern ist gleich, dass die Medikamente übersichtlich - meist nach früh, mittags, abends, nachts (manchmal noch extra "nüchtern") aufgeteilt sind. Man spricht deshalb vom Format 4x7 bzw. 5x7. Es gibt Ausnahmen z.B. 6x7 - mit der Möglichkeit, zusätzlich Flüssigkeiten zu verblistern. Weiterhin gibt es auch Karten, die jeder einzelnen Tablette ihr eigenes, in sich abgeschlossenes Blisterfach zuweisen (z.B. in Frankreich).

Bei allen verfügbaren Kartenblistern wird sowohl für den Patienten als auch z.B. für Angehörige sehr schnell ersichtlich, ob die Medikamentenration korrekt eingenommen wurde. Das unterscheidet sie von Schlauchblistern.

Die Patienteninformationen, Einnahmezeiten, Bilder der Medikamente und Dosierungs-Informationen sind auf allen Blistern zwingend nötig und werden entweder aufgedruckt oder angeheftet.


Becherblister unterscheiden sich von den anderen Kartenformaten dadurch, dass die einzelnen "Becher" einfach herausnehmbar sind und dem Patienten direkt versiegelt übergeben werden können. 

Bei vielen Kartensystemen gibt es die Möglichkeit der Perforation bzw. des Abtrennens zwecks Vereinzelung. Damit können auch hier einzelne Blisterfächer mitgenommen werden (z.B. bei Besuchen, Aktivitäten oder Kurzreisen), ohne die gesamte Karte mitnehmen zu müssen.

Die meisten Kartensysteme sind aus Polyethylenterephthalat hergestellt und sind in verschiedene Maßen und Volumina verfügbar - entsprechend der Anzahl der zu verblisternden Medikamente. 

Die go.ecoblister GmbH arbeitet an der Entwicklung kompostierbarer Kartenblister.