Was ist der Arzneikalender?

Der Arzneikalender ist der erste ökologische, weil aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellter und nach Gebrauch im Garten kompostierbare Wochenblister. Die Blisterschale besteht aus reinPapier®, die Folie aus NatureFlex™️.

Das Wort "Blistern" löst beim Endkunden keinerlei Wiedererkennungseffekt aus. Daher das neue Branding.



Ist der Arzneikalender zertifiziert?

Der Arzneikalender ist umfassend zertifiziert. Lebensmittelechtheit, Stabilität, Kompostierbarkeit und CO2-Bilanz sind geprüft und alle Zertifikate sind hier zusammengestellt. Momentan wird die Mehrfachverwendung der Blisterschalen einem Prüfverfahren unterzogen.



Gibt es nur den 4x7 Arzneikalender?

Den Arzneikalender gibt es bereits im A4 Komfort-Format als 4x7 Wochenblister. Außerdem gibt es den Arzneikalender mini im A5 Format, ebenfalls mit 4x7 Kavitäten. Weiterhin haben wir einen Monatsblister mit 31 Höfen entwickelt. Dieser ist als Vitalkalender® insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparaten konzipiert. In Vorbereitung sind ein 5x7 Becherblister und weitere Produkte.



Was genau ist mit personalisierter Wochenmedikation gemeint?

Unter dem Konzept der personalisierten Wochenmedikation für Patienten mit Polymedikation vereinen sich

  1. das Medikationsmanagement mit 
  2. der wöchentlichen patientenindividuelle Verblisterung
  3. in einer nachhaltige Verpackung.

Dieser Service kann nur in der Apotheke erbracht werden. 



Ich blistere schon für Heime. Warum jetzt eigentlich personalisierte Wochenmedikation für Stammkunden?

Ca. 1 Mio. Pflegebedürftige erhalten stationäre Pflege.  8 Mio. Menschen mit Polymedikation leben dagegen selbstbestimmt zu Hause. Davon sind viele mit der Abgabe von ganzen Schachteln überfordert bzw. brauchen Hilfe ihrer Angehörigen. Das ist das Potenzial für Wachstum durch Service.



Warum sollte ich diesen Service anbieten?

Verantwortung für das Patientenwohl, Medikationscheck und -Management sowie eine umfassende Beratung sind im Selbstverständnis der Apotheken verankert.  Langfristige und nachhaltige Kundenbindung sind essentiell für das Überleben der Vor-Ort-Apotheke im Zeitalter der digitalen Wandlung. E-Rezept, online Konkurrenz und das Bedürfnis nach Individualisierung sind gesellschaftliche Gegebenheiten. Kundenbindung erfolgt nur noch über Service. Dieser Service sollte selbstverständlich vergütet werden. Dafür benötigt es mehr Anstrengungen seitens der Interessenvertreter. 



Für welche Kunden ist die personalisierte Wochenmedikation geeignet?

Bisher wird in Deutschland die patientenindividuelle Verblisterung fast nur für den Heimbereich angeboten. Es leben jedoch viel mehr Menschen mit Polymedikation selbstbestimmt zu Hause. Diese Gruppe sind die regulären (VIP) Stammkunden der Apotheke vor Ort. Diese gilt es zu identifizieren z.B. durch Medikations-management und durch personalisierten Service zu binden. 



Wie gewinne ich die Stammkunden mit Polymedikation für den Arzneikalender?

  1. Identifizierung der Stammkunden mit Polymedikation
  2. aktives Ansprechen und Terminvereinbarung (evtl. gemeinsam mit den Angehörigen)
  3. Medikationsmanagement mit Medikationsplan
  4. evtl. Probeabo für 4 Wochen mit Lieferung Arzneikalender
  5. Prüfen, ob Materialkosten z.B. über den Entlastungsbetrag Pflege abgerechnet werden können


Welche Kosten entstehen, wenn ich diesen Service anbiete?

Die durchschnittlichen Kosten inklusive Material und Befüllung (Personal) belaufen sich auf ca. 5€/Patient und Woche. Neben diesen Kosten sind eventuelle Aufwendungen für einen Blisterraum, die Software und bei Wachstum Investitionen in Automatisierung einzuplanen. Eine Übersicht für den Einstieg finden Sie hier.



Welche Vorteile ergeben sich aus den Kosten?

In erster Linie dient der Service der personalisierten Wochenmedikation der langfristigen Kundenbindung. Damit bleibt der Rezeptumsatz dauerhaft erhalten bzw. erhöht sich sogar, wenn wirklich alle Verschreibungen einbezogen werden, was mit Einführung des e-Rezeptes einfacher werden sollte.

 

Die Lieferbarkeit von Medikamenten ist stets gegeben, da eine bessere Planungssicherheit herrscht. 

 

Die Offizin wird entlastet, da insbesondere die Patienten mit vielen Verschreibungen bereits über diesen Service ausgezeichnet bedient werden. 


1 PTA kann ca. 40-50 Patienten/Tag mit dieser hochwertigen pharmazeutische Arbeit versorgen.

 

Für die Patienten ist die Sicherheit der geprüften personalisierten Wochenmedikation ein unschätzbarer Vorteil. Neben der gewonnenen Zeit spielt zunehmend auch die Nachhaltigkeit eine große Rolle. Das wirkt sich positiv auf das anerkannte Engagement der Apotheke für die Region und das Patientenwohl aus.